5-14-07 Sonntag - Off-Day in Hamburg    

Am vorigen Abend entschieden wir, uns alle am Molotow zu treffen, um eine Tour durch Hamburg zu machen. Es waren ich und Paul und sein Freund namens Torben vom Konzert und ein sehr nettes südkoreanisches Mädchen, die bei drei Konzerten war und En Jin hieß. Torben nimmt uns alle mit, zeigt uns riesige Herr der Ringe-artige Statuen, bezaubernde Kirchen und die Docks. Alles in allem ein sehr faszinierender Tag.

Später begibt sich Torben nach Hause (nachdem er uns beim Beladen des Sprinters geholfen hat), und En Jin geht mit der ganzen Bande zum Abendessen. Dann besuchen wir einige echte Hamburger Bars. Gegen 1:30 Uhr sieht man En Jin deutlich an, dass der Tag schon sehr lang für die Arme war, und so begleite ich sie zurück zum Molotow, damit sie von dort aus den Weg zu ihrer Unterkunft finden kann. Langsam lerne ich die Gegend hier kennen, und hier um zwei Uhr früh herumzulaufen, läßt mich mit einem sehr sicheren Gefühl zurück. “Die Deutschen sind sehr ordentlich”, wie Torben vorhin sagte, und langsam beginne ich das wirklich zu sehen. Soweit ich beobachtet habe, geht nicht einmal in der Innenstadt ein Fußgänger bei Rot über die Ampel. Sogar, wenn überhaupt keine Autos zu sehen sind. Sogar die Obdachlosen wirken kontrollierten, verkaufen Zeitungen und werden dabei nicht aufdringlich, wie sie es in Amerika tun würden. Es ist eine Offenbarung, die ich sehr genieße, als ich in dieser warmen deutschen Nacht nach Hause laufe.

Ein nächtlicher Blick aus dem Fenster des Bandhauses.

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