5-13-07 Im Molotow im Hamburg    

Zurük zum Start! Wieder in Hamburg zu sein, fühlt sich wirklich ein wenig nach Heimkommen an. Wir rollen in der Stadt ein und bringen unsere Ausrüstung ins Molotow. Die Reeperbahn ist nicht wirklich zum Entladen von Kleinlastern ausgelegt, soviel ist offensichtlich, als wir unseren Kram durch ein Parkhaus, eine Rampe hinunter und durch die Hintertür des Clubs tragen. Der Club gehört Andi und ist eine gute Repräsentation seiner selbst. Bescheiden, aber doch cool und sehr interessant. Die Jungs von Doktor rock lassen ihre Show heute abend filmen, und so nehmen auch wir an der Aktion mit teil. Nach dem Auftritt sagt uns einer der deutschen Kameramänner, dass wir wie Engel ausgesehen hätten, wenn unsere Haare headbangend ins Licht flogen. Definitiv das bizarrste Kompliment der Tour.
Das tolle an Hamburg ist ein weiteres Bandhaus. Diesmal übernachten wir in Andis Büro/Bandhaus in einer coolen Gegend direkt im brodelnden Herzen der Stadt. Es gibt ein paar tolle Läden drumherum, obgleich sie alle ein wenig touristenorientiert sind, und einen Plattenladen in einem riesigen alten Nazibunker, und auch einen Walmart gibt es in der Nähe. Es ist eine sehr andere Art von Walmart, denn die hintere Wand des Ladens ist komplett de verschiedensten Bieren gewidmet. Daheim in den Staaten gäbe es das niemals. Wir hängen ein wenig im Bandhaus ab und begeben uns dann zu unserem Auftritt. Das Publukum ist toll, und die Show läuft gut, und zum ersten Mal auf dieser Tour müssen wir unseren Kram nach dem Konzert nicht aus der Bar räumen. Das können wir morgen tun. Ich begebe
mich zurück zum Bandhaus, und Paul geht aus, um mit einem Deutschen namens Torben zu trinken, den er an diesem Abend getroffen hat. Morgen wird der Gute uns auf eine Tour durch, wie er es nennt, “sein Hamburg” mitnehmen.

Das ist die Fassade des Molotow und die der angrenzenden “Meanie Bar”, dem coolsten Club auf der Reeperbahn.

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