5-8-07 Dienstag - Im Nachtleben in Frankfurt    

Frankfurt scheint irgendwie kälter zu sein als alle deutschen Städte, in denen wir bisher waren. Der Ort ist voll von verwirrenden Einbahnstraßen, die sich vor allem um Gebiete mit Bahngleisen gruppieren. Sehr oft scheint es so, als seien wir an einem Punkt der Straße, an dem wir nicht sein sollten. Der Soundtechniker heute ist sehr wortkarg und fast schon unhöflich. Das Publikum ist klein, aber Dennis ist da, und es ist immer wieder eine Freude, sich mit ihm zu unterhalten. Er sagt, dass er mit einem Zug hierher kam, der bis zu 250kmh (155 Meilen!) fahren kann - das ist schnell! Zurück zur Jugendherberge, wo ich begreife, dass ich Herbergen hasse. Paul macht sich davon, um bei einem Verwandten in einem Frankfurter Vorort zu übernachten, und ich kann es ihm nicht verdenken. Mit drei haarigen schnarchenden Typen in einem Raum zu schlafen und Gemeinschaftsbäder benutzen zu müssen ist etwas, dem ich auch nur zu gern entkommen würde, wenn ich könnte. Natürlich müssen wir um halb zehn am Morgen bereits auschecken, und wenn ich gerade ein wenig nörgle, dann liegt das nur an meinem ungeduschten Arsch!

Auf einigen deutschen Schildern stehen verrückte lange Worte. Nehmt dieses 22-Zeichen-Wort “Einrichtungsspezialist” als ein Beispiel. Meine deutschen Freunde sagten mir, dass es eigentlich mehrere Worte sind, die zusammen eine solche Monstrosität ergeben.

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